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Niedersächsischer Ministerpräsident Weil besichtigt Batterie- und Sensoriktestzentrum



Wiss. Mitarbeiterin Anna Lena Baumann und EFZN-Vorstandsmitglied sowie Fraunhofer HHI-Chef Professor Wolfgang Schade zeigen Ministerpräsident Stephan Weil mit einer Infrarotkamera die verbesserten Kühlleistungen von laserstrukturierten Metalloberflächen. Foto: Juhrs/EFZN

Goslar. Im Rahmen seiner Sommerreise besuchte der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil das derzeit entstehende Batterie- und Sensoriktestzentrum (BST) auf dem EnergieCampus in Goslar. In der vom Energie-Forschungszentrum Niedersachsen und dem Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut, Abteilung Faseroptische Sensorsysteme, wissenschaftlich betreute Einrichtung soll bereits ab nächstem Monat Batteriesysteme unter Extrembelastungen untersuchen.

Die Nutzungsmöglichkeiten für die gewonnenen Ergebnisse sind vielschichtig: Beispielsweise können Batterien von Elektrofahrzeugen für neuartige Schnellladungen optimiert werden. Ministerpräsident Weil erkannte sofort den Nutzen: „Ein Autofahrer möchte nicht stundenlang warten, um sein Auto bewegen zu können. Schnellladungen sind ein entscheidendes Nadelöhr für die Attraktivität von Elektrofahrzeugen.“

Die geplanten Untersuchungen zur Entwicklung sichererer Batteriesysteme können somit unter anderem dem Bereich der Elektromobilität dienen. Dabei sind die neuen Testbedingungen in Goslar  europaweit einmalig. Ziel ist es, das Verhalten von Batterien im Grenzbereich (thermisch und elektrisch) zu erforschen, um daraus neuartige Sicherheitsvorkehrungen und Prüfvorschriften zur Vermeidung von Batteriebränden im Praxisbetrieb  (beispielsweise bei der Zwischenspeicherung von eigenerzeugtem Solarstrom) zu entwickeln. Hierzu werden auf dem EnergieCampus Goslar Leistungstests bis in den Megawattbereich sowie zum Verhalten leistungsstarker Batteriesysteme unter verschiedenen Temperaturbedingungen durchgeführt.

„Das BST stellt einen Meilenstein der niedersächsischen Energieforschung dar, der nur durch die enge Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und der öffentlichen Hand ermöglicht werden konnte“, erläuterte der Vorsitzende des EFZN, Professor Hans-Peter Beck, gegenüber Ministerpräsident Weil für das Millionenprojekt. Gemeint ist damit unter anderem die Kooperation der Forscher mit dem Bauherrn Jochen Stöbich, Geschäftsführer der Stöbich Brandschutz GmbH, und der Stadt Goslar,  Inhaberin des Baugrundstücks, welche durch Oberbürgermeister Oliver Junk vertreten war.

Die neue und leistungsfähige Forschungsinfrastruktur sorgte für Eindruck bei Ministerpräsident Weil: „Das EFZN ist das, was wir haben wollen. Hier entstehen Ideen, die stetig weiterentwickelt werden. Es ist ein gutes Beispiel für die Forschung an den Hochschulen und Instituten in Niedersachsen“, bemerkte er abschließend.








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18.07.2014 16:17
 

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