Herzlich willkommen auf der Webpräsenz des EFZN-Kompetenznetzwerkes Wasserelektrolyse

Der Wasserelektrolyse kommt für die Wasserstofferzeugung aus erneuerbaren Quellen eine Schlüsselrolle zu. Sie erlaubt die effiziente Wandlung von erneuerbarer elektrischer Energie und Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff. Bisher stellte die Wasserstoffherstellung mittels Wasserelektrolyse eher eine Nischenanwendung dar und wurde überall dort eingesetzt, wo entweder kein Zugang zur Erdgasinfrastruktur bestand, kostengünstig Elektroenergie bezogen werden konnte oder sehr hohe Anforderungen an die Gasreinheit gestellt wurden. Forschungs- und Entwicklungsarbeiten zu Wasserelektrolyseuren ruhten deshalb seit den 1960er/1970er Jahren weitestgehend. Künftig wird jedoch eine starke Kapazitätssteigerung notwendig sein: Allein der heutige Wasserstoffbedarf beläuft sich in Deutschland auf jährlich 1,8 Mio. Tonnen (Welt: 54 Mio. Tonnen pro Jahr) – der zukünftige Bedarf an Wasserstoff wird auf mindestens das Doppelte geschätzt. Zur elektrolytischen Gewinnung dieser Mengen bedarf es einer enormen Steigerung der Elektrolyseleistung.

Im Kompetenznetzwerk Wasserelektrolyse bündeln wir unter dem Dach des Energieforschungszentrums Nieder­sachsen (EFZN) die Forschungs- und Entwicklungskompetenzen der niedersächsischen Partner zum Thema Wasserelektrolyse. Wir konzentrieren uns dabei auf die aktuell wichtigsten Technologien: die alkalische Elektrolyse (AEL), die alkalische Membran-Elektrolyse (AEM), die saure Membran-Elektrolyse (PEMWE) im Niedertem­peraturbereich sowie die Hochtemperatur-Wasserelektrolyse und Co-Elektrolyse in oxid-keramischen Systemen (SOEC).

    Interesse an einer Zusammenarbeit?

    Dr. Boris Bensmann

    Zentraler Ansprechpartner EFZN-Kompetenznetzwerk Wasserelektrolyse

    Folgende Partner sind Mitglied im EFZN-Kompetenznetzwerk Wasserelektrolyse:

    • DLR-Institut für Vernetze Energiesysteme/Oldenburg, Abteilung Brennstoffzellen > mehr erfahren
    • DLR-Institut für Vernetze Energiesysteme/Oldenburg, Abteilung Stadt- und Gebäudetechnologien > mehr erfahren
    • Leibniz Universität Hannover, Institut für Elektrische Energiesysteme > mehr erfahren
    • Technische Universität Braunschweig, Institut für Technische Chemie > mehr erfahren
    • Technische Universität Clausthal, Institut für Chemische und Elektrochemische Verfahrenstechnik > mehr erfahren
    • Technische Universität Clausthal, CUTEC Forschungszentrum, Abt. Chemische Energiesysteme > mehr erfahren

    Die Netzwerk-Partner sind in folgenden Ausschüssen/Gremien organisiert:

    • VDE-ETG/VDI-GEU-Fachausschuss „Wasserstoff und Brennstoffzellen“ > mehr erfahren
    • EU-Harmonisierungsgruppe „Developing Test Protocols for Low Temperature Water Electrolysis" > mehr erfahren
    • Arbeitsgruppe „Wasserstoff für das norddeutsche Energiesystem“ der Akademie der Wissenschaften Hamburg > mehr erfahren