Hannover. Das Energie-Forschungszentrum Niedersachsen (EFZN) blickt auf einen erfolgreichen Auftritt auf der Hannover Messe vom 1. bis 5. April 2019 zurück. Als Teil des Gemeinschaftsstandes "Innovationsland Niedersachsen" stellte das EFZN seine Forschung zu Wasserstofftechnologien vor.

Prominentester Besucher des EFZN-Standes war Niedersachsens Wissenschaftsminister Thümler, der sich bei Professor Hanke-Rauschenbach, Leibniz Universität Hannover, und EFZN-Geschäftsführer Dr. Wolfgang Dietze insbesondere über die Aufstellung eines Wasserstoff-Forschungsverbundes Niedersachsen durch das EFZN informierte.

Wasserstoff aus regenerativen Quellen spielt für die angestrebte Defossilierung des Energiesystems eine bedeutende Rolle: u.a. als Energieträger bzw. Intermediat für die Mobilität, als Ersatz von fossilstämmigen Wasserstoff und anderen fossilstämmigen Edukten in der Grundstoffindustrie und zur großskaligen Zwischenspeicherung von Energie. Wichtige Forschungsfragen betreffen die Entwicklung neuer Materialien, verbesserter Apparatetechnik und Prozessketten sowie neuer Konzepte zur Integration von Wasserstoff in das Gesamtenergiesystem.

"Niedersachsen erfüllt aufgrund der hier ansässigen Wirtschaft, der hochspezialisierten Forschungslandschaft und seiner wirtschaftsgeographischen Gegebenheiten – z.B. höchstes Erneuerbare-Energien-Aufkommen aller Bundesländer, Vorhandensein von Salzformationen zur Untergrundspeicherung, von Schwerindustrie, gut ausgebauter Rohrleitungs-Infrastruktur etc. – alle Voraussetzungen für eine bundesweite Erst-Implementierung einer Wasserstoff-Strategie“, sagte Frank Mattioli, EFZN-Referent für nationale Forschungskooperationen, der das EFZN auf der Messe vertrat.

 

Kontakt:

EFZN-Geschäftsstelle

Diana Schneider, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit,

diana.schneiderefznde

Telefon: 05321/3816-8162

 

 

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