Goslar. Neuer Vorstandssprecher des Energie-Forschungszentrums Niedersachsen (EFZN) ist Professor Richard Hanke-Rauschenbach von der Leibniz Universität Hannover. Er wurde in der konstituierenden Sitzung des Vorstandes am 12. November gewählt. Der Hannoveraner folgt auf den Oldenburger Professor Carsten Agert. Die weiteren Vorstandsmitglieder sind die Professoren Bernd Engel (TU Braunschweig), Wolfgang Schade (TU Clausthal) und Sebastian Lehnhoff (Carl von Ossietzky Universität Oldenburg).

„Das EFZN hat in den letzten Jahren eine erfreuliche Entwicklung genommen. Ich freue mich darauf, gemeinsam mit meinen Vorstandskollegen den erfolgreichen Kurs des vorherigen Vorstandes fortzusetzen und weiterzuentwickeln“, sagte Professor Hanke-Rauschenbach und nahm die Wahl zum EFZN-Vorstandssprecher an. Als Leiter des Instituts für elektrische Energiesysteme/Fachgebiet Elektrische Energiespeichersysteme der Leibniz Universität Hannover stehen derzeit unter anderem Arbeiten im Bereich der Technologieauswahl- und Auslegungsmethoden für elektrische Energiespeichersysteme, die PEM-Wasserelektrolyse im Kontext von Power-to-Gas-Anwendungen und zur Energiesystemanalyse mit besonderem Blick auf techno-ökonomische und ökologische Aspekte der Defossilisierung des Strom-, Wärme- und Mobilitätssektors in seinem Fokus. Bereits seit 2015 bringt sich der gebürtige Leipziger als EFZN-Mitglied in die Arbeit des Forschungszentrums ein. So gestaltet er die Niedersächsischen Energietage, die das EFZN jedes Jahr ausrichtet, seit einigen Jahren im Programmkomitee aktiv mit, moderiert unter anderem die Abschlussdiskussion mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft.

Ins Amt des stellvertretenden Vorstandssprechers wurde Professor Sebastian Lehnhoff, Inhaber der Professur für Energieinformatik am Department für Informatik der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, gewählt. Er ist zudem Mitglied im Vorstand des „OFFIS – Institut für Informatik“ für den Bereich Energie. Professor Lehnhoff beschäftigt sich unter anderem mit Forschungsthemen im Umfeld intelligenter Energiesysteme (sog. Smart Grids).

Ebenfalls neu im EFZN-Vorstand ist Professor Bernd Engel vom Institut für Hochspannungstechnik und Elektrische Energieanlagen – elenia der TU Braunschweig. Professor Wolfgang Schade (Institut für Energieforschung und Physikalische Technologien) vertritt weiterhin die TU Clausthal. Der Göttinger Sitz im EFZN-Vorstand ist derzeit vakant.

Hintergrund:

  • Das EFZN ist ein gemeinsames wissenschaftliches Zentrum der Universitäten Braunschweig, Clausthal, Göttingen, Hannover und Oldenburg.
  • Das EFZN wird von einem Vorstand geleitet. Diesem gehört je ein Mitglied der Vertragspartner an. Die Vorstandsmitglieder und ihre Vertreterinnen oder Vertreter werden jeweils durch ihre Präsidien für eine Amtszeit von zwei Jahren entsandt.
  • Der Vorstand trägt die Verantwortung für die Wahrnehmung der Aufgaben des EFZN und entwickelt unter anderem Konzepte für eine gemeinsame Forschungsstrategie der Mitglieder.

 

Kontakt:

Anna Heinichen

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Energie-Forschungszentrum Niedersachsen

Telefon: 05321 3816-8097/-8162

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