Hannover. Grüner Wasserstoff ist ein wesentliches Schlüsselelement für das Gelingen der Energiewende. Für eine effiziente und leistungsstarke Wasserstoffwirtschaft ist es notwendig, dass Strategien und Lösungsansätze auf europäischer, nationaler und regionaler Ebene ineinandergreifen und sich ergänzen. Die Europäische Kommission hat dem Wasserstoff und der damit verbundenen Sektorenkopplung eigene Strategien gewidmet. Die Bundesregierung hat ebenfalls eine nationale Wasserstoffstrategie vorgelegt; auch in Niedersachsen gibt es zahlreiche Projekte und Initiativen.

Über eine sinnvolle Verzahnung jener Wasserstoffaktivitäten diskutierte der niedersächsische Minister für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz Olaf Lies gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik und Wirtschaft am 05. Oktober 2020 in Hannover.

EFZN-Vorstandssprecher Professor Richard Hanke-Rauschenbach von der Leibniz Universität Hannover erläuterte im Rahmen der Veranstaltung die Anwendungsfälle für unter Einsatz von erneuerbaren Energien gewonnenen sogenannten grünen Wasserstoff. Neben der Schwerindustrie und der chemischen Industrie benannte er die Sektoren Mobilität und Wärme. Entscheidend für die Reihenfolge, in der diese Sektoren bedient werden sollten, sei die Frage, wie viele Tonnen CO2 pro eingesetzter erneuerbare Megawattstunde jeweils eingespart werden könnten. 

Eine Aufzeichnung der gesamten Veranstaltung finden Sie hier (ab Minute 18:25; der Schnitt muss noch erfolgen). Das Interview mit Professor Hanke-Rauschenbach ist ab 1:19:24 zu sehen.

Der Live-Talk war eine gemeinsame Veranstaltung des Niedersächsischen Umweltministeriums und der Wirtschaftsförderung hannoverimpuls mit Unterstützung der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen.

 

Kontakt:

EFZN-Geschäftsstelle

Dr. Diana Schneider, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit,

diana.schneider@efzn.de

Telefon: 05321/3816-8162

 

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