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Oldenburg. Die Niedersächsische Landesregierung hat Prof. Dr. Sebastian Lehnhoff, Informatiker an der Universität Oldenburg und Vorstandsmitglied des Energie-Forschungszentrums Niedersachsen, in das Kuratorium und damit in das oberste Entscheidungsgremium der VolkswagenStiftung berufen. Ab dem 1. März gehört er für fünf Jahre dem 14-köpfigen Gremium an, das über die Vergabe von Fördergeldern in Höhe von rund 150 Millionen Euro jährlich an wissenschaftliche Einrichtungen entscheidet. Die VolkswagenStiftung ist eine gemeinnützige Stiftung privaten Rechts und mit 3,9 Milliarden Euro Kapital eine der größten Stiftungen Deutschlands. Seit 1962 hat sie über 33.000 Projekte mit mehr als 5,5 Milliarden Euro gefördert. Das Gründungsvermögen der Stiftung stammte aus der Umwandlung der früheren Volkswagenwerk GmbH in eine Aktiengesellschaft und den damit verbundenen Erlösen.

Lehnhoff lehrt und forscht seit 2010 an der Universität Oldenburg. Zunächst als Juniorprofessor, seit 2015 als Professor für Energieinformatik, beschäftigt er sich mit intelligenten Energiesystemen, sogenannten Smart Grids. Dabei geht es um die Entwicklung einer umweltfreundlichen, ökonomischen und sicheren Stromversorgung für die Zukunft. Darüber hinaus ist Lehnhoff Vorstandsvorsitzender des universitären An-Instituts OFFIS – Institut für Informatik sowie Mitglied in zahlreichen wissenschaftlichen Gremien und Institutionen, etwa in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech).

 

Kontakt:

Carl von Ossietzky Universität Oldenburg 
Presse & Kommunikation

Tel.: +49 (0)441 798-5446

Email: presseuolde

 

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