Aktivitäten

 

  • Information und Identifikation von Forschungsprogrammen (EU- und Weltweit)

  • Themen-Lobbying

 

 

  • Ausgestaltung MoU

  • Unterstützung des Hauptschreibers in der Anbahnung von Projekten

  • Wissens- und Technologietransfer

 

  • Ausschreibungsspezifische Förderberatung

  • Abgleich Projektidee vs. Ausschreibung

 

 

  • Betreuung internationaler Delegationen

  • Netzwerkarbeit im internationalen Umfeld

  • Internationale Vermittlung von Forschungspartnern

Netzwerkarbeit im internationalen Umfeld

Aufbauend auf seinen bereits bestehenden EU-weiten und globalen Kooperationen und Netzwerken (z. B. ENSEA – European North Sea Energy Alliance, GIZ Südafrika und Indien, Chengdu in China, Chile) ist das EFZN seit Mai 2016 Gründungsmitglied des Joint Programme „Energy System Integration“ (JP ESI) der Europäischen Energy Research Alliance (EERA AISBL). Es fungiert hier als sogenannte „umbrella organisation“ und repräsentiert damit seine Mitgliedsuniversitäten. Mit der Mitgliedschaft beim EERA JP ESI und anderen internationalen Gremien verfolgt das EFZN das Ziel, die Sichtbarkeit der niedersächsischen Energieforschung zu erhöhen und international schlagkräftiger aufzutreten.

Unser strategischer Fokus liegt auf folgenden Themen:

1. Energieprojekte mit Partnern aus EERA JP ESI im EU-Förderprogramm Horizon 2020 und weiteren EU-Programmen

2. Energieprojekte im Nordseebereich mit Partnern aus dem ENSEA-Verbund

3. Energieprojekte mit Partnerregionen Niedersachsens weltweit

Die Europäische Energie-Forschungsallianz (EERA)

Die EERA ist eine Allianz aus öffentlichen Forschungsreinrichtungen und Universitäten. Es ist ein Pfeiler des Europäischen Integrierten Strategischen Energietechnologie-Plans (SET-Plan).

Die Europäische Energie-Forschungsallianz besteht aus rund 250 Forschungszentren und Universitäten, die über 30 Länder verteilt sind und in aktuell 16 Gemeinsamen Forschungsprogrammen (joint research programmes, JP) zusammen arbeiten.

Das EFZN ist Gründungsmitglied des EERA Joint Programme in Energy Systems Integration (JP ESI). Dieses Gemeinsame Programm zur Energiesystemintegration zielt darauf ab, die Stärken der Forschung in ganz Europa zusammenzubringen, um unsere Energiesysteme auf allen Ebenen optimal zu integrieren. Das Programm ist vollständig auf die Integrierte Roadmap des SET-Plans abgestimmt.

Der Verband der Europäischen Universitäten (EUA)

Der EUA vertritt mehr als 800 Universitäten und nationale Rektorenkonferenzen in 48 europäischen Ländern. Der EUA arbeitet eng mit Mitgliedern und Partnern zusammen, die in den Bereichen Energie- und Umweltforschung, Bildung und Innovation tätig sind. Das Ziel des Verbandes ist es, die Beteiligung der europäischen Universitäten an energie- und umweltbezogenen EU-Programmen zu erleichtern und die Verwirklichung der Energieunion und eine nachhaltige Energiezukunft für Europa zu unterstützen.

Der Verband führt diese Arbeit in erster Linie über die EUA-Plattform für Energie und Umwelt (EUA-EPUE) aus. Diese Aktivitäten stehen im Zusammenhang mit der Arbeit des EUA zur Erreichung der Ziele für Nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen sowie bei der Gestaltung der Forschungs- und Innovationsprogramme der EU.

Die Europäische Nordsee-Energieallianz (ENSEA)

Um die Klima- und Energieziele der Europäischen Union "20-20-20" sowie ein nachhaltiges Wachstum zu erreichen, muss sich das europäische Energiesystem rasch zugunsten von Erneuerbaren Energien verändern. Aus diesem Grunde wurde die Europäische Nordsee-Energieallianz (ENSEA) gegründet. ENSEA ist ein Netzwerk von Nordseeanrainerstaaten, das Energie-Fachwissen über Systemintegration zusammenbringt und die Koordination von Forschungsprogrammen sowie die Verwertung von Forschungsergebnissen verbessert.

Da die Leistungsabgabe aus Erneuerbaren Energien sehr variabel sein kann, erfordert der erfolgreiche Betrieb eines solchen Systems eine Kombination aus mehr Energiespeicherung, flexibler Wärmeerzeugung, verbesserten Austausch zwischen benachbarten Stromnetzen und einer Nachfragesteuerung. ENSEA schlägt daher einen ganzheitlichen Fokus auf das Energiesystem vor und entwickelt innovative Lösungen für die Marktanforderungen eines ressourceneffizienten Europas. Die erfolgreiche Nutzung dieser Innovationen eröffnet neue Geschäftsmöglichkeiten und stärkt die Wettbewerbsfähigkeit der Regionen in Europa und der europäischen Energiewirtschaft.

ENSEA begann am 1. Oktober 2012 und endete am 30. September 2015. Das Projekt wurde von der Europäischen Kommission im Rahmen des europäischen FP7-Programms Capacities mit fast drei Millionen Euro im Rahmen des Programms „Regions of Knowledge“ unterstützt. Hauptziele dieses Projekts waren der Austausch von Wissen über Energiesystemintegration, die Förderung der Zusammenarbeit zwischen bereits bestehenden regionalen Clustern aus Norddeutschland, Dänemark, Norwegen, Schottland und den Niederlanden sowie die Erarbeitung eines Gemeinsamen Aktionsplans (Joint Action Plan) für den Nordseeraum.

Forschungs- und Innovationspartnerschaft für Erneuerbare Energien zwischen der EU und der Afrikanischen Union (PRE-LEAP-RE)

PRE-LEAP-RE (Abkürzung für: Preparing for a Long-Term Joint EU-AU Research and Innovation Partnership on Renewable Energy) ist ein Horizon 2020 Projekt mit dem Ziel, eine langfristige Forschungs- und Innovationspartnerschaft für Erneuerbare Energien zwischen der EU und der Afrikanischen Union aufzubauen. Daher wird eine Agenda / Roadmap für Forschungsprojekte im Bereich der Erneuerbaren Energien erarbeitet.  Die Umsetzung der Agenda beginnt ab 2020. EERA, die Europäische Energie-Forschungs-Allianz, ist Partner im Projekt. Als Mitglied im EERA Joint Programme Energy System Integration (JP ESI) koordiniert das EFZN europaweit den fachlichen Input für die Definition einer Agenda/Roadmap.