Neben den technologischen Fragestellungen ergeben sich weitere Forschungsbedarfe im Bereich der Energiesystemanalyse mit speziellem Fokus auf die Sektorenkopplung und darauf aufbauende volkswirtschaftliche Betrachtungen sowie Untersuchungen zu den resultierenden Umweltwirkungen.

Auf dieser Basis lassen sich im Sinne einer Implementierungsstrategie Aussagen zur Festlegung der genannten Dekarbonisierungs-Reihenfolge treffen und Zubaukorridore für die einzelnen Wandlertechnologien ermitteln. Auch bei der Bestimmung der technischen Randbedingungen für die Integration von Wasserstoff ins Energiesystem, das heißt der Anforderungen an neue Elektrolyseanlagen genauso wie an das bestehende Energiesystem, kann die Energiesystemanalyse unterstützend beitragen.

Hier ist es wesentlich, im Zuge der Sektorenkopplung Strom-zu-Gas und Strom-zu-Mobilität Fragen nach dem Bedarf für die Ertüchtigung von Infrastruktur zum Teil auch bestehender Anlagen für die Erzeugung, die Speicherung, den Transport, sowie der Rückverstromung mit gleichzeitiger Wärmenutzung von synthetischen gasförmigen Energieträgern fundiert beantworten zu können. Ferner ist es notwendig, auf Basis dieser Ergebnisse die Schaffung von Anreizsystemen, staatlichen Regulierungen und staatlichen Gebühren/Abgaben für Unternehmen zu begleiten, bzw. die Unternehmen bei der Entwicklung von Geschäftsmodellen einer Wasserstoffwirtschaft zu unterstützen. In diesem Kontext ist es daher auch erforderlich, die Bedeutung nicht-technischer Innovationen sowie sozioökonomischer Wechselwirkungen zu untersuchen, um die gesellschaftlichen Bedingungen, Treiber und Hemmnisse einer erfolgreichen Integration von Wasserstoff als Energieträger zu analysieren, um robuste Handlungsempfehlungen abzuleiten.

Folgende Partner sind Mitglied in Fokusbereich 5:

Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt – Institut für Vernetzte Energiesysteme Oldenburg (DLR-VE)

Professor Dr. Carsten Agert,

Dr. Alexander Dyck,

Dr. Karsten von Maydell,

Dr. Thomas Vogt

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Institut für Solarenergieforschung, Hameln (ISFH)

Professor Dr.-Ing. Rolf Brendel,

Dr. Raphael Niepelt

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Leibniz Universität Hannover – Institut für Elektrische Energiesysteme (IfES)

Professor Dr.-Ing. Hanke-Rauschenbach,

Dr. Boris Bensmann

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Leibniz Universität Hannover – Institut für Wirtschaftsinformatik (IWI)

Professor Dr. Michael H. Breitner

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n.n.

Zentraler Ansprechpartner für Energiesystemanalyse mit besonderem Schwerpunkt auf Wasserstoff