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EFZN-Vorstandssprecher Professor Carsten Agert eröffnete den Forschungsworkshop. 


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Im Open Space tauschten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an einzelnen Stationen zu den vier Leitthemen aus.


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Intensiviert wurde die Weiterentwicklung der Leitthemen in parallelen Einzelworkshops.

Goslar. Auf dem Energie-Campus der TU Clausthal in Goslar fand im September 2018 der zweite EFZN-Forschungsworkshop statt. Vorrangiges Ziel dieses Workshops war die gemeinsame Weiterentwicklung strategischer Leitthemen, die sich in den vorangegangenen Monaten durch Diskussionen innerhalb der EFZN-Forschungslinien und mit der Niedersächsischen Landesregierung verfestigt hatten.

Die Leitthemen wurden durch EFZN-Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zum Einstieg auf den Workshop in kurzen Impulsvorträgen vorgestellt. Um danach allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern eine intensive und flexible Beteiligung an der konkreten Ausgestaltung der Leitthemen zu Forschungsprojekten zu ermöglichen, wurde der Workshop im weiteren Verlauf im sogenannten „Open Space-Format“ durchgeführt. Dabei stand ein Posterrundgang im Mittelpunkt, bei dem die vorgestellten Projektideen durch die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf Flip-Charts und Pinnwänden ergänzt und das Gerüst möglicher Projekte weiterentwickelt wurde. Einzel-Workshops zu den Leitthemen boten anschließend Gelegenheit, die jeweiligen Forschungsfragen im kleineren Rahmen zu diskutieren und weiter zu entwickeln. Am Ende des Forschungsworkshops wurde jedes Leitthema in einer Abschlusspräsentation, einschließlich weiterer Handlungsschritte und Zeitpläne, dem gesamten Plenum vorgestellt.

Neben der Arbeit an den bereits definierten Leitthemen bot der EFZN-Forschungsworkshop den Teilnehmenden den Raum, von ihnen favorisierte wissenschaftliche Themen mit Potenzial für EFZN-Verbundforschung zu präsentieren und im Rahmen der „Open Space-Partnerbörse“ Forschungspartner für ihre Idee zu finden.

Der Workshop war über zwei Tage angelegt. Mehr als 60 Forscherinnen und Forscher nahmen daran teil, darunter zahlreiche Nachwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler. Dabei wurde dem Gedanken der niedersachsenweiten Vernetzung über das EFZN Rechnung getragen. Denn die Teilnehmerinnen und Teilnehmer kamen nicht nur aus allen fünf EFZN-Standorten, sondern auch von universitären und außeruniversitären Forschungspartnern des EFZN in Niedersachsen.