Niedersachsens Minister für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz Olaf Lies ist der Schirmherr der 12. Niedersächsischen Energietage. Foto: dpa/picture alliance/Holger Hollemann


 

 

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Thema

Wasserstoff aus regenerativen Quellen spielt für die angestrebte Defossilierung unseres Energiesystems eine bedeutende Rolle. Wo Batterie-elektrische Antriebskonzepte für die Mobilität nur eingeschränkt nutzbar sind – wie z.B. im Bereich der Nutzfahrzeuge (Personen- und Lastenbeförderung), im Schienenverkehr, in der Luftfahrt und auch im Schiffsverkehr – kommen Wasserstoff-basierte Antriebe in Frage. Oder es eröffnen sich Alternativen durch den Einsatz von synthetischen gasförmigen oder flüssigen Kraftstoffen, für deren Erzeugung regenerativ erzeugter Wasserstoff ein wichtiges Edukt darstellt.  Auch für die längerfristige Speicherung von großen Energiemengen, wie sie zur Überbrückung von Dargebotsausfällen erneuerbarer Energiequellen notwendig sind, stellen vor allem aus Kosten- und auch Kapazitätsgründen die Untergrundspeicherung von regenerativ erzeugtem Wasserstoff bzw. Methan oder die Speicherung synthetischer flüssiger Kraftstoffe oder auch Ammoniak wichtige Lösungsoptionen dar. Die alternative Deckung der Wasserstoffbedarfe in der Grundstoffindustrie und der chemischen Industrie aus regenerativen Quellen eröffnet daneben eine wichtige Möglichkeit zur Defossilierung dieser Sektoren.

Für das Land Niedersachsen bietet die Wasserstofftechnologie aufgrund der hier ansässigen Wirtschaft und der hochspezialisierten, sehr gut vernetzten Forschungslandschaft eine besondere strategische Chance. Niedersachsen erfüllt zudem aufgrund seiner wirtschaftsgeographischen Gegebenheiten alle Voraussetzungen für eine bundesweite Erst-Implementierung einer Wasserstoffstrategie. Gemeinsames Ziel aller Akteure muss es daher sein, die Potentiale, die Wasserstoff für die Transformation des Energiesystems und für Niedersachsen bietet, zu erkennen und auszuschöpfen.

Mit den 12. Niedersächsischen Energietagen soll dieses „Schwergewicht für die Energiewende“ verstärkt in den Blick genommen werden. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden in entsprechenden Beiträgen angeregt, sich zukunftsweisend mit den aktuellen und künftigen Herausforderungen zu befassen.

Programm

Nach der Ansprache durch den Schirmherrn der diesjährigen Energietage, Niedersachsens Minister für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz Olaf Lies, geben die Folgeredner des Eröffnungsplenums einen kompakten Überblick über den Stand der Technik und die Potentiale der Wasserstofftechnologien.

Ferner werden im Rahmen einer "Blitzlichtrunde" aktuelle niedersächsische Wasserstoff-Projekte vorgestellt.

Die danach beginnende inhaltlich vertiefte Diskussion findet in folgenden Fachforen statt:

  • Perspektiven, Alternativen und Limitierungen der Wasserstoff-Erzeugung
  • Rechtliche und ökonomische Rahmenbedingungen der Sektorenkopplung
  • Wasserstoff aus und für Niedersachsen – Infrastruktur und Logistik
  • Wasserstoff-Gesellschaft: Schöne neue (H2-)Welt

Die Abendveranstaltung am 05. November im Alten Rathaus rundet den ersten Veranstaltungstag ab und bietet Gelegenheit für anregende Gespräche in geselliger Atmosphäre.

Nach Fortführung der Fachforen bis zum Mittag des zweiten Veranstaltungstages werden die Ergebnisse der diesjährigen Niedersächsischen Energietage als abschließendes Highlight in einem hochrangig besetzten Podium mit Niedersachsens Minister für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung Dr. Bernd Althusmann sowie weiteren Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Wissenschaft unter Einbeziehung des Publikums diskutiert.

Das vollständige Tagungsprogramm mit Anmeldemodalitäten und weiteren Informationen finden Sie hier.

Anmeldung

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