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Bitte beachten Sie, dass die Veranstaltung je nach Pandemie­lage auch kurzfristig abgesagt werden kann.

Bitte informieren Sie sich kurz vor der Veranstaltung auf der Internetseite der Bundesnetzagentur über die dann geltenden Hygiene­bestimmungen.


Im Jahr 2011 ist das NABEG in Kraft getreten. Das ist der richtige Zeitpunkt für einen Rückblick – und einen Ausblick.

Der Bundesnetz­agentur wurden vor 10 Jahren umfassende neue Zuständig­keiten im Bereich des Stromnetz­ausbaus übertragen. Kern der damaligen gesetzlichen Reformen war die Einführung einer gesetzlichen Bedarfs­planung sowie das Netzausbau­beschleunigungs­gesetz Übertragungsnetz (NABEG). Über den eigentlichen Beschleunigungs­effekt hinaus soll das Gesetz dazu beitragen, den Netzausbau möglichst rechtssicher und effizient, aber auch transparent und umwelt­freundlich zu gestalten. Zudem erfolgte ein Paradigmen­wechsel, indem die Öffentlichkeits­beteiligung umfassend ausgebaut wurde. Diese Aspekte wurden in den letzten Jahren auch durch den Gesetzgeber immer wieder optimiert.

Und auch heute ist das Gelingen der Energiewende und des Netzausbaus so wichtig wie noch nie. Vor diesem Hintergrund möchten wir zusammen mit Vertretern aus Wirtschaft und Wissenschaft einen Blick auf die vergangenen zehn Jahre, aber auch auf die Zukunft richten. Wir möchten gemeinsam zentrale Frage­stellungen zur Netzentwicklungs­planung diskutieren und mögliche Lösungen für eine weitere Beschleunigung des erforderlichen Netzausbaus finden.

Inhalte

Der erste Teil der Veranstaltung gilt der Bedarfsplanung im Energierecht. Neben der Betrachtung ihrer Entwicklung in den vergangenen Jahren möchten wir mit Expertinnen und Experten diskutieren, wie eine Fortent­wicklung der Netzplanung bis hin zu einer Systementwicklungs­planung ausgestaltet sein könnte und sollte. Ferner wird auch der Zusammenhang zwischen Bedarfs­planung und den nachgelagerten Genehmigungs­verfahren beleuchtet.

Der zweite Teil fokussiert sich sodann auf das Genehmigungsverfahren nach dem NABEG, konkret die Bundesfachplanung. Zentrale Frage wird hierbei sein, inwieweit die Ziele, die Genehmigungs­verfahren zu beschleunigen und gleichzeitig die Akzeptanz der Betroffenen zu erhöhen, erreicht werden. Daneben möchten wir weitere legislative Optionen zur Beschleunigung der Netzausbau­planung diskutieren. Hierbei soll speziell das vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie eingeführte Planungs­sicherstellungs­gesetz (PlanSiG) beleuchtet werden.

Die zweitägige Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Energie-Forschungs­zentrum Niedersachsen (EFZN) statt. Im Teilnahme­beitrag von 200 Euro ist ein gemeinsames Abendessen enthalten.

Moderiert wird die Veranstaltung von Achim Zerres, dem Abteilungs­leiter Energie­regulierung, und Matthias Otte, dem Abteilungs­leiter Netzausbau der Bundesnetz­agentur.

 

Das vollständige Programm finden Sie hier!