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Forschungsknoten

Universität Hannover Universität  Oldenburg TU-Braunschweig TU-Clausthal Universität Göttingen EFZN

Die neue Struktur des EFZN ab dem 01.01.2016 als gemeinsames wissenschaftliches Zentrum der Universitäten Braunschweig, Clausthal, Göttingen, Hannover und Oldenburg

Das EFZN wurde auf Basis eines durch die Niedersächsische Landesregierung genehmigten Antrags und ursprünglicher Satzung vom 12. Dezember 2006 als „wissenschaftliche Einrichtung der TU Clausthal und in Kooperation mit den Universitäten Braunschweig, Göttingen, Hannover und Oldenburg“ gegründet. Hinsichtlich einer organisatorischen Weiterentwicklung wurde bereits in § 1 Absatz 2 der Satzung aus dem Jahr 2006 festgelegt, dass „die Kooperationspartner des Forschungsverbundes sich darüber einig sind, dass das EFZN mittelfristig in eine Gemeinsame Einrichtung der beteiligten Hochschulen fortentwickelt werden soll“. Bereits Ende Oktober 2010 hat der EFZN-Vorstand daher gemeinsam mit dem Kuratoriumsvorsitzenden eine „AG Organisationsweiterentwicklung“ gebildet und dabei schrittweise Eckpunkte für die weiteren Diskussionen mit den Präsidien der Kooperationshochschulen und dem Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) entwickelt. Diese Eckpunkte sind in die „Rahmenvereinbarung zum Betrieb des gemeinsamen wissenschaftlichen Zentrums Energie-Forschungszentrum Niedersachsen“ (Rahmenvereinbarung) aufgenommen worden, die am 16.06.2015 durch die Unterschriften aller Präsidentinnen und Präsidenten der EFZN-Kooperationshochschulen in Kraft getreten ist.

Das EFZN ist danach nunmehr ein gemeinsames wissenschaftliches Zentrum der Universitäten Braunschweig, Clausthal, Göttingen, Hannover und Oldenburg. Es wird seit Oktober 2015 von einem paritätisch besetzten Vorstand (je ein Mitglied pro Vertragspartner) geleitet, der bei der Führung der laufenden Geschäfte durch die gemeinsame Geschäftsstelle in Goslar unterstützt wird. Um die kontinuierliche Abstimmung mit den Präsidien der Kooperationshochschulen und dem MWK zu Angelegenheiten von grundsätzlicher Bedeutung (unter anderm Ausrichtung einer standortübergreifenden, niedersächsischen Forschungsstrategie; Haushalts- und Budgetplanung der Landesmittel des EFZN) zu gewährleisten, wurde ein Aufsichtsrat eingeführt. Zur Beratung des Vorstands in allen wissenschaftlichen und organisatorischen Fragen wird zudem ein Wissenschaftlicher Beirat durch den Aufsichtsrat benannt. 

Mit der Zielsetzung, auch die niedersächsische Energieforschung als Ganzes national und international besser zu positionieren, sollen im EFZN laut Rahmenvereinbarung zukünftig insbesondere folgende Aufgaben wahrgenommen werden:

– Initiierung und Durchführung gemeinsamer, vorrangig standortübergreifender Drittmittelprojekte

– Strategische Abstimmung einer gemeinsamen Energieforschungsstrategie im Land Niedersachsen

– Überregionales und internationales Marketing für die niedersächsische Energieforschung

– Vorhalten zentraler Forschungsinfrastruktur, zum Beispiel Batterie- und Sensoriktestzentrum in Goslar und Drilling-Simulator Celle

Zentrales Fundament einer weiterentwickelten Kooperation der fünf beteiligten Universitätsstandorte ist ein systemischer, transdisziplinärer Forschungsansatz und darauf aufbauend die Entwicklung eines gemeinsamen, inhaltlichen Leitbildes, das unter dem Dach des EFZN auch auf dem Sektor der niedersächsischen Energieforschung zukünftig profilbildend sein soll. Die Kooperationspartner errichten dazu laut Rahmenvereinbarung an ihren jeweiligen Standorten gleichberechtigte „Energieforschungsknoten“ unter Heraushebung eigener Forschungsschwerpunkte (siehe Darstellung im Folgenden), die im EFZN zu einer gemeinsamen Energieforschungsstrategie abgestimmt und zusammengeführt werden. Dazu wurde zunächst für jeden der fünf beteiligten „Energieforschungsknoten“ (inneruniversitäre, fachübergreifende Forschungsverbünde) ein eigenes Standortprofil nach folgenden Hauptkriterien entwickelt: Systemrelevanz und wissenschaftlicher Mehrwert bei der Energiewende, Relevanz für Wirtschaft und Gesellschaft, Synergie- und Kooperationspotenzial zwischen den EFZN-Standorten unter Zugrundelegung vorhandener, quantitativer und qualitativer Expertise aus Natur-, Technik- sowie Geistes-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften.  

 

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