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2017: Digitalisierung der Energiewirtschaft - Welche Substanz hat eine Wolke?

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Thema der Tagung

Veranstaltungsort der Göttinger Energietagung ist seit 2009 der historische Bibliothekssaal in der Göttinger Paulinerkirche. Foto: SUB Göttingen/Martin Liebetruth

Programmflyer zur Tagung

Über kaum ein Thema wird so viel gesprochen wie über die Digitalisierung – auch in der Energiewirtschaft. Es ergeben sich neue Chancen und Herausforderungen für die einzelnen Marktteilnehmer wie auch für die Funktion des Energieversorgungssystems insgesamt. Vieles bleibt „wolkig“. Zugleich muss überprüft werden, inwieweit der regulatorische Rahmen einer Anpassung bedarf.

Im Rahmen der diesjährigen Göttinger Energietagung werden daher in drei Themenblöcken die konkret absehbaren Auswirkungen der Digitalisierung auf die Gestaltung und Funktionsweise von Märkten, auf die Informationssicherheit und Resilienz des digital vernetzten Energieversorgungssystems sowie auf die regulatorischen Instrumente der Entflechtung und Kostenregulierung untersucht.

Ziel der Tagung ist ein besseres Verständnis der aktuellen Bedeutung von Digitalisierung für die einzelnen Akteure und Abläufe in der Energiewirtschaft. An welchen Stellen und für wen zeichnen sich Änderungen ab? Neben den vielen „vorstellbaren“ Entwicklungen möchte die Tagung auch Impulse zu ganz konkreten Instrumenten der Regulierung des Sektors im Lichte der digitalen Veränderung geben.

Neben den Plenarvorträgen werden drei vertiefende Fachforen zu möglichen Potenzialen der Digitalisierung angeboten. Sie befassen sich a) mit der Blockchain-Technologie: was kann diese Technologie für die Energiewirtschaft wirklich leisten?, b) mit der Veränderung der Betriebsführung der Energiewirtschaft, insbesondere bei Netzbetreibern – was wird effizienter, was wird teurer? sowie c) der Entwicklung neuer Produkte am Beispiel der Wohnungswirtschaft und Quartierslösungen, wo eine Verknüpfung der Sektoren Strom, Wärme und Mobilität zunehmend real erscheint.

Außerdem wird ein Podiumsgespräch Thesen von Referenten und Teilnehmern zu den Herausforderungen der Digitalisierung weiter analysieren.

 

Die Göttinger Energietagung wird seit 2009 von der Bundesnetzagentur in Kooperation mit dem Energie-Forschungszentrum Niedersachsen durchgeführt. Sie richtet sich an Vertreter von Unternehmen, Verbänden, Beratern, Behörden und Wissenschaft. Als Arbeitstagung strebt sie disziplinübergreifende, praxistaugliche Diskussionsbeiträge und Impulse an.

Vorträge

1. Tag: Dienstag, 9. Mai 2017

ab 9:30

Check-in und Ausgabe der Tagungsunterlagen
Moderation: Prof. Dr. Hartmut Weyer, TU Clausthal und EFZN

10:00 – 10:15

Begrüßung und Einführung durch die Bundesnetzagentur
Peter Franke, Vizepräsident der Bundesnetzagentur

10:15 – 10:30

Begrüßung und Einführung durch das EFZN
Prof. Dr.-Ing. Hans-Peter Beck, Vorstandssprecher EFZN

 

Themenblock: igitalisierung als Marktveränderung

10:30 – 11:10

Was in aller Welt ist: Digitalisierung der Energiewirtschaft – und was bedeutet sie für ihre Unternehmen?
Tilman Schwencke, BDEW

11:10 – 11:50

Veränderung von Märkten durch Daten und Digitalisierung
Sandro Gleave, Bundeskartellamt

11:50 – 12:30

Was heißt digitale Infrastruktur/Digitalisierung für die Energiewirtschaft?
Gero Lücking, LichtBlick SE

 

Fachforen: Veränderung der Energiewirtschaft durch Digitalisierung

14:00 – 16:00

Fachforum 1: Blockchain – eine Technologie mit Nutzen für die Energiewirtschaft?
Leitung: Dr. Axel von Perfall, PWC
Impulsgeber:
Dietrich Sümmermann, Innogy
Tobias Federico, Energy Brainpool
Prof. Dr. Gilbert Fridgen, Universität Bayreuth

Fachforum 2: Digitale Prozesse für die Energienetze
Leitung: Thomas Dederichs, BDEW
Impulsgeber:
Dr. Markus Obergünner, E.ON
Andreas Linder, ENERCON GmbH
Dr.-Ing. Simon Koopmann, envelio GmbH
Daniel Speiser, EWE Netz

Fachforum 3: Produkte mit Sektorkopplung am Beispiel der Wohnungswirtschaft und Quartierslösungen
Leitung: Prof. Dr.-Ing. Bernd Engel, TU Braunschweig und EFZN
Impulsgeber:
Holger Loew, Bundesverband der Erneuerbaren Energien
Fabian Viehrig, GDW
Michael Teigeler, GF Stadtwerke Heidelberg Energie GmbH
Rudolf König, GF NATURSTROM AG
Johanna Kardel, vzbv

16:30 – 17:15

Cybersecurity in der Energiewirtschaft – Schlüssel zum Erfolg der Digitalisierung
Andy Neidert / Alexander Frechen, Bundesnetzagentur

17:15 – 18:00

Erfahrungsbericht über existierende IT-Sicherheit in der vernetzten Energiewirtschaft
Jörn Schneeweisz, Recurity Labs GmbH

18:00 – 18:30

Abstimmung über Thesen für die Abschlussdiskussion

ab 19:00

Gemeinsames Abendessen Kartoffelhaus Göttingen

2. Tag: Mittwoch, 10. Mai 2017

09:00

Begrüßung zum 2. Konferenztag
Moderation: Barbie Kornelia Haller, Bundesnetzagentur

9:00 - 9:30

Berichte aus den Fachforen
Leiter der Fachforen

 

Themenblock: Regulierung

9:30 – 10:00

Entflechtung – Voraussetzung oder Hindernis für die Digitalisierung der Energiewirtschaft?
Karsten Bourwieg, Bundesnetzagentur

10:00 – 10:30

Digitalisierung und Effizienz im Netz – Eine ökonomische Betrachtung mit Fragestellungen an das Regulierungssystem
Dr. Wolfgang Fritz, Consentec GmbH


11:00 – 12:30

Abschlussdiskussion ausgewählter Thesen zur Digitalisierung der Energiewirtschaft
Leitung: Barbie Kornelia Haller, Bundesnetzagentur

Podium:
Karsten Bourwieg, Bundesnetzagentur
Thomas Dederichs, BDEW
Prof. Dr. Sebastian Lehnhoff, OFFIS e.V. und EFZN
Gero Lücking, LichtBlick SE
Michael Teigeler, GF Stadtwerke Heidelberg Energie GmbH

12:30 – 13:00

Conclusio
Achim Zerres, Bundesnetzagentur

ab 13:00

Schlusswort des EFZN und Ausklang
Prof. Dr. Sebastian Lehnhoff, OFFIS e.V. und EFZN

 

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