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Soziale Dynamiken der Energietransformation

Die Transformation des Energiesystems ist ein dynamischer und oft konfliktreicher Prozess. Die Energiewende ist nicht nur eine herausfordernde technische, sondern auch eine tiefgreifende gesellschaftliche Aufgabe. Forschung zur Energiewende muss daher in einer sozio-technischen Perspektive erfolgen und entstehende soziale Dynamiken analysieren.

Ziele, Methoden und Innovationsbereiche

Motivation und Forschungsansatz

Die Forschungsplattform ist über gemeinsame Fragestellungen und strukturierte Zusammenarbeit mit allen anderen Forschungsplattformen interdisziplinär verknüpft. Drei Teilprojekte bearbeiten übergreifende Fragestellungen, sechs Teilprojekte wenden sich je einem der Themen der technikwissenschaftlich ausgerichteten Forschungsplattformen zu. Die definierten Innovationsbereiche greifen unmittelbar ineinander und arbeiten eng zusammen. Standortübergreifend wird ein enger Austausch gewährleistet, in den auch das weitere gesellschaftswissenschaftliche Netzwerk des EFZN sowie das TEN.efzn eingebunden werden

Technologische Entwicklungen und soziale Dynamiken werden interdependent in den Blick genommen. Die Forschungsplattform bildet die konzeptionelle, integrierende Klammer von TEN.efzn und verfolgt die Zielsetzung die gesellschaftswissenschaftlichen Fragestellungen der Energiewende explizit als eigenen Forschungsbereich weiterzuentwickeln sowie in enger Abstimmung mit den technischen Forschungsplattformen die sozialen Dynamiken immer auch in ihrer Verbindung zur technischen Entwicklung zu betrachten.

 

Innovationsbereiche

Name

Forschungsfragen

I. Transition

Analyse zugrundeliegender sozialer Dynamiken, insb. Interaktionen, Macht-, Aushandlungs-, Normierungs- und Lernprozessen im Zusammenhang mit der Energietransformation.

II. Partizipation & Kollektives Handeln

Transdisziplinärer Forschungsansatz, um unterschiedliche Logiken des kollektiven Handelns in der Energiewende besser zu verstehen und strukturierte Ansätze für kollektives Handeln zu erarbeiten.

III. Soziale Flieh- und Bindekräfte

Analyse der gesellschaftlichen Spannungen und Konflikte, die Gemeinwohl und Zusammenhalt herausfordern, nach gerechter Gestaltung verlangen und die Chance auf Gleichwertigkeit bieten.

Beteiligte Institutionen

Die Plattform wurde beantragt durch 

  • Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
  • Georg-August-Universität Göttingen
  • Soziologisches Forschungsinstitut Göttingen (SOFI) e. V. an der Georg-August-Universität Göttingen
  • Universität Vechta

Sprecher:innen

Prof. Dr. Jannika Mattes
Carl von Ossietzky Universität Oldenburg

Prof.in Dr.in Paula Bögel
Universität Vechta

Koordination

Julia Zilles
Soziologisches Forschungsinstitut Göttingen (SOFI)