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Für ein sicheres Energiesystem in Niedersachsen - und darüber hinaus.

Mut zur Lücke ist keine Option, wenn es um unsere Energieversorgung geht. Bist du bereit, unser Energiesystem sicherer zu machen?

Mit CHALLENGE.efzn sucht das Energie-Forschungszentrum Niedersachsen kluge Köpfe, die offene Daten und moderne Analyse- und KI-Methoden nutzen, um verborgene Abhängigkeiten und Schwachstellen in unserem Energiesystem aufzudecken – bevor andere sie finden. 

Dein Wissen und deine Perspektive zählen: In interdisziplinären Teams oder als motivierter Einzelkämpfer analysierst du Last-, Wetter-, Markt- und Geodaten aus offenen Quellen, deckst Risiken auf und trägst so aktiv zur Resilienz kritischer Infrastruktur in Niedersachsen bei. Preisgelder bis 3.000 € und die Chance auf echten Impact warten auf dich. 

Jetzt registrieren und Teil der Lösung werden!

Das Wichtigste im Überblick

Was ist das Ziel des Wettbewerbs?

Ziel von CHALLENGE.efzn ist es, auf Basis ausschließlich frei verfügbarer und rechtmäßig nutzbarer Daten mit modernen Analyse- und KI-Methoden Hinweise auf systemische Verwundbarkeiten, Abhängigkeiten und Engpässe in der Energieversorgung abzuleiten – mit dem klaren Zweck, die Resilienz zu erhöhen.

Wer kann mitmachen?

Der Wettbewerb richtet sich deutschlandweit an interdisziplinäre Teams aus Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft. Die Teilnahme von Teams aus nur einem der genannten Bereiche ist ebenfalls möglich. Ebenso sind auch Einzelbeiträge zugelassen.

Wann läuft der Wettbewerb?

Die Registrierung für Teams ist ab sofort geöffnet (siehe unten). Beiträge zu entdeckten Schwachstellen können vom 01. bis 31. Oktober 2026 eingereicht werden. Die Beiträge werden von einem Evaluation Board geprüft und bewertet. Die Gewinner der Preisgelder werden nach diesem Zeitraum bekanntgegeben.

Was kann man gewinnen?

Die drei signifikantesten Entdeckungen werden mit Preisgeldern von 3.000 € (1. Platz), 2.000 € (2. Platz) und 1.000 € (3. Platz) ausgezeichnet. Über die Preisvergabe entscheidet das Evaluation Board nach festen Kriterien.

Worum geht es bei diesem Wettbewerb?

Der in Berlin öffentlich diskutierte Angriff bzw. Vorfall im Umfeld der Stromversorgung hat die Debatte darüber verstärkt, dass bereits der Zugriff auf frei zugängliche Infrastrukturdaten – etwa zu Leitungsverläufen oder Netzstrukturen – in falschen Händen missbraucht werden kann. Solche Daten stehen im Internet teilweise legal, offen und leicht zugänglich zur Verfügung. Gleichzeitig existieren viele weitere Informationsquellen, etwa Marktdaten, Lastzeitreihen, Erzeugungsdaten, Wetterinformationen, demografische Indikatoren oder geografische Daten. 

Jedes dieser Datensegmente wirkt isoliert betrachtet oft unkritisch – in Kombination und mit den Möglichkeiten moderner Datenanalyse und KI entstehen jedoch neue Einsichten in potenziell verwundbare Systeme. Einzelne Institutionen verfügen in der Regel nicht über die nötige interdisziplinäre Breite, die erforderlich ist, um diese Vielfalt an Informationen zu kombinieren.

Warum nicht einfach den Zugang zu diesen Daten beschränken?

Als Reaktion auf solche Vorfälle wird teils gefordert, den Zugang zu heute frei verfügbaren Informationen im Internet wieder zu beschränken („need-to-know“). Das kann opportunistische Nutzung erschweren, greift aber allein zu kurz: Viele Daten sind bereits breit verteilt (Internet-Mirrors, Archive, Kopien) und lassen sich aus anderen offenen Quellen – etwa Karten- und Bilddiensten – zumindest näherungsweise rekonstruieren. Zudem ist eine vollständige Entfernung insbesondere bei internationalen Plattformen häufig schwer durchsetzbar. Umso wichtiger ist ein präventiver Ansatz, der Verwundbarkeiten systematisch sichtbar macht und Schutzmaßnahmen priorisiert – bei gleichzeitig kontrollierter, verantwortungsvoller Behandlung sicherheitsrelevanter Befunde (Responsible Disclosure). 

 

Online-Infotermin ⭐

21. August 2026, 15:00-16:00 Uhr

Du hast Fragen zum Wettbewerb oder bist dir noch nicht sicher, ob du teilnehmen willst?

Dann komm in unseren Infotermin im August - ganz egal, ob dein Team schon aktiv an seinen Beiträgen arbeitet oder du noch nicht dabei ist. Wir stellen dir den Wettbewerb noch einmal im Detail vor und beantworten deine Fragen!

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Ein offener und konstruktiver Wettbewerb

CHALLENGE.efzn bringt Fachleute aus Themenfeldern wie IT-Sicherheit, Energietechnik, Data Science, Ingenieur- und Geowissenschaften oder Sozial- und Wirtschaftswissenschaften zusammen, um gemeinsam neue Perspektiven zu entwickeln. Erst diese Vielfalt ermöglicht es, komplexe, sektorübergreifende Abhängigkeiten und Verwundbarkeiten zu erkennen und realitätsnahe Lösungsansätze zu formulieren. 

Der Wettbewerb soll aufzeigen, wie durch die Verknüpfung bislang in Industrie, Verwaltung und Forschung isoliert betrachteter Datenquellen neue Risikoindikatoren und Schwachstellenhypothesen erkannt werden können – bevor sie von unbefugten Dritten entdeckt oder ausgenutzt werden. Ziel ist es, die Resilienz kritischer Infrastrukturen in Niedersachsen zu erhöhen und so einen Beitrag zur gesamtgesellschaftlichen Gefahrenprävention zu leisten.

Empfehlungen zur Daten-Governance

Auch wenn die Umsetzung von Zugangsbeschränkungen schwierig ist, wäre es verkürzt, daraus zu schließen, dass Zugangsbeschränkungen grundsätzlich wirkungslos sind. In einzelnen Fällen kann die Entfernung besonders granularer oder zeitnaher Daten aus offiziellen Quellen die Hürde für opportunistische Angreifer erhöhen und Fehlinterpretationen reduzieren. Der Wettbewerb soll deshalb auch differenzierte Empfehlungen zur Daten-Governance liefern (z.B. Aggregation, Zeitverzug, Qualitätskennzeichnungen, abgestufte Zugänge/Protokollierung) – statt Open Data pauschal abzuschaffen. Entscheidend bleibt jedoch, Resilienz primär über robuste Systeme, Detektion, Prozesse und koordiniertes Lernen zu erhöhen – nicht durch die Annahme, Informationen ließen sich vollständig „zurückholen“.

 

Wie läuft das Ganze ab?

Registrierung eröffnet

Ab dem 15. Juli 2026 können die Teamleiter:innen ihre Teams per Formular beim efzn registrieren (siehe unten). Nach der Registrierung können die Teams sofort mit der Arbeit beginnen.

Eine Registrierung ist prinzipiell bis kurz vor Abgabe möglich - die Arbeit an den Beiträgen darf jedoch erst nach Registrierung beginnen.

Online-Infotermin

Du hast Fragen zum Wettbewerb oder bist dir noch nicht sicher, ob du teilnehmen willst? Dann komm in unseren Infotermin im August - ganz egal, ob dein Team schon aktiv an seinen Beiträgen arbeitet oder du noch nicht dabei ist. Wir stellen dir den Wettbewerb noch einmal im Detail vor und beantworten deine Fragen. Mehr Informationen zum Termin: Siehe weiter oben.

Einreichungsphase beginnt

Teams können ihre Beiträge vom 01. bis 31. Oktober 2026 über einen gesicherten Kanal einreichen. Die Informationen zur Einreichung erhalten die Teams rechtzeitig vor Beginn des Abgabezeitraums.

Einreichungsphase beendet

Die Einreichungsphase ist beendet. Das Evaluation Board prüft die eingegangenen Beiträge - und gibt auf Grundlage fester Kriterien nach erfolgter Prüfung die Gewinner:innen bekannt, die zu einer Preisverleihung eingeladen werden.

Wer kann mitmachen - und was sind die Rahmenbedingungen?

Der Wettbewerb richtet sich deutschlandweit an interdisziplinäre Teams aus Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft. Die Teilnahme von Teams aus nur einem der genannten Bereiche ist ebenfalls möglich. Ebenso sind auch Einzelbeiträge zugelassen.

Geographische Fokusregion ist Niedersachsen. Sachlich liegt der primäre Fokus auf dem Energiesystem (Strom, perspektivisch auch Wärme/Gas, sofern datenbasiert abbildbar). Abhängigkeiten zu weiteren Sektoren können berücksichtigt werden, insbesondere Telekommunikation (Kommunikationsfähigkeit im Krisenfall), Wetter und Verkehr.

Ergebnisse dürfen keine operative Handlungsanleitung enthalten – sie sollen Vorsorge und Verteidigung verbessern, nicht Risiken erhöhen. Potenziell sicherheitsrelevante Erkenntnisse dürfen ausschließlich über den vorgesehenen Responsible-Disclosure-Kanal gemeldet werden. Teams verpflichten sich, sicherheitsrelevante Zwischenresultate nicht öffentlich zu speichern oder weiterzugeben.

In Scope

  • Analyse und Verknüpfung offener Daten (z.B. Last-, Erzeugungs-, Markt-, Wetter-, Geo- und Demografie-Daten) zur Ableitung von Risiko-Hypothesen.

  • Modellierung und Visualisierung von Abhängigkeiten im Energiesystem (und optional angrenzenden Sektoren).

  • Bewertung von Ergebnissen auf aggregierter Ebene (Cluster, Regionen, Klassen von Assets) sowie Vorschläge für Schutz- und Resilienzmaßnahmen.

  • Reproduzierbare Dokumentation der Datenquellen, Annahmen und Analyseschritte.

Out of Scope (ausdrücklich untersagt!):

  • Jegliche Versuche, reale Systeme zu stören, zu testen oder anzugreifen (z.B. Penetrationstests, Scans, Exploits, Social Engineering, physische Erkundung).

  • Die Veröffentlichung oder Weitergabe von detailscharfen Informationen zu konkreten verwundbaren Objekten, Standorten oder Angriffswegen.

  • Nutzung nicht-öffentlicher Betriebsdaten oder personenbezogener Daten ohne ausdrückliche Freigabe im Rahmen des Wettbewerbs.

Betrachtete Sektoren

Der primäre Fokus liegt auf dem Energiesystem (Strom, perspektivisch auch Wärme/Gas, sofern datenbasiert abbildbar). Abhängigkeiten zu weiteren Sektoren können berücksichtigt werden, insbesondere Telekommunikation (Kommunikationsfähigkeit im Krisenfall), Wetter und Verkehr.

Datenbasis und Umgang mit Daten

Zugelassen sind ausschließlich frei verfügbare Datenquellen, die rechtmäßig genutzt werden können (Open Data, offizielle Transparenzdaten, frei zugängliche Karten-/Geodaten, wissenschaftliche Publikationen). 

Ein ständig aktualisierter Datenkatalog, der eine erste Auswahl an möglichen verwendbaren Datenquellen enthält, wird hier bereitgestellt. Weitere frei verfügbare und rechtmäßig nutzbare Datenquellen, die über diesen Katalog hinausgehen, können ebenfalls genutzt werden.

Zum Datenkatalog ›

Der Katalog verweist auf öffentlich zugängliche Quellen und Datentypen – er stellt keine zentral zusammengeführten oder heruntergeladenen Kopien detailscharfer Infrastrukturdaten bereit, um die Auffindbarkeit sensibler Informationen nicht zusätzlich zu erhöhen. Du hast eine ergänzende Quelle für den Datenkatalog? Dann schreib uns gerne und wir nehmen sie auf.

Zur Risikominderung werden Ergebnisse, die eine konkrete Ausnutzung erleichtern könnten, nur über einen vertraulichen Meldeweg eingereicht (Responsible Disclosure). Über die Einreichungsmethode werden alle registrierten Teams rechtzeitig vor Beginn der Einreichungsperiode (01.-31.10.2026) informiert.

Was für Beiträge sollten eingereicht werden?

Einzureichen sind mindestens:

Profil des Teams 👥

bspw. Studierende und Mitarbeitende aus Hochschulen, Fachleute aus Unternehmen, engagierte Personen aus der Zivilgesellschaft oder Schulgruppen

Kurzbericht 📝

Problemstellung, Datenquellen, Methode, Ergebnisse, Unsicherheiten, Empfehlungen

Reproduzierbarkeit 👾

Code oder detaillierte Schrittfolge inkl. Parametern

Impact- und Risikoabwägung ⚡

Warum hilft das Ergebnis Verteidigern, ohne Missbrauch zu erleichtern?

Optional ♥️

Visualisierungen, Prototypen, Leitfaden für Betreiber oder Vorschläge für Daten-Governance (z.B. differenzierte Zugänge/Protokollierung).

Die eingereichten Beiträge werden nach folgenden Bewertungskriterien durch das Evaluation Board bewertet:

  • Originalität, Nachvollziehbarkeit und Reproduzierbarkeit der Datenverknüpfung
  • Methodische Qualität (KI-Einsatz, Datenqualität, Unsicherheiten, Plausibilisierung)
  • Beitrag zur Resilienz: konkrete, umsetzbare Empfehlungen für Schutzmaßnahmen
  • Sicherer Umgang: Risikoabwägung, verantwortungsvolle Darstellung, Einhaltung der Regeln
  • Interdisziplinärer Mehrwert und sektorübergreifende Perspektive (wo sinnvoll)

Das interdisziplinäre Evaluation Board unter Leitung des efzn legt auf Grundlage dieser Kriterien die Gewinner:innen des Preisgeldes fest. Sie werden per E-Mail benachrichtigt.

Wie kann ich mich registrieren?

Die Registrierung erfolgt über den:die Teamleiter:in (Einzelpersonen sind automatisch Teamleiter:innen). Sie ist erforderlich, bevor mit der Arbeit an den Beiträgen begonnen werden darf.

Die folgenden Schritte sind dafür notwendig:

1. Das Registrierungsformular mit den enthaltenen Teilnahmebedingungen herunterladen, am Bildschirm ausfüllen und digital signieren - oder alternativ ausdrucken, unterschreiben und wieder einscannen.

Registrierungsformular herunterladen ›

2. Das ausgefüllte und (digital oder händisch) unterschriebene Registrierungsformular über diesen Link hochladen. 
Wichtig dabei: Bitte die Datei nach folgendem Muster benennen: "YYMMDD_Teamname_Registrierungsformular_CHALLENGEefzn.pdf"

Ausgefülltes Formular hochladen ›

3. Nach erfolgter Prüfung des Formulars verschicken wir eine Bestätigung - und ihr könnt mit der Arbeit an euren Beiträgen loslegen!

Das CHALLENGE.efzn-Evaluation Board

EWE Netz GmbH

energy & meteo systems GmbH

Niedersächsisches Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz

Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur

Niedersächsische Staatskanzlei

efzn Science-Policy-Schnittstelle

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efzn-Geschäftsstelle
geschaeftsstelle@efzn.de