SCOPE.efzn
Szenarien, Optionen und Parameterräumen für aktuelle energiepolitische Entscheidungsprozesse
Die Ausgangslage
In den letzten Jahren wurde eine beträchtliche Anzahl von Szenarien veröffentlicht, die beschreiben, wie sich die Energieversorgung in Deutschland entwickeln könnte, um die Klimaschutzziele zu erreichen. Dabei werden unterschiedliche Energiesystemmodelle eingesetzt, die in Kombination mit divergierenden technologischen, politischen und sozioökonomischen Randannahmen eine große Bandbreite quantitativer Transformationspfade berechnen.
Als Konsequenz kommen die Studien zum Teil zu abweichenden Schlussfolgerungen bzgl. Handlungsoptionen und -empfehlungen, was konsensfähige energie- und klimapolitische Entscheidungen erschwert.
Die Studie
Das Forschungsprojekt SCOPE.efzn hat Ergebnisse aktueller Szenariostudien in einer Meta-Analyse verglichen und Unsicherheiten bei der Rolle möglicher technisch-struktureller Strategien der Energiewende beleuchtet.
Divergierende Annahmen und Aussagen der Energieszenarien wurden in einem transdisziplinären Gremium („Sounding Board“) mit Akteuren aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft gespiegelt.
Das Ziel
Dies bildete den Ausgangspunkt für eigene Energiesystem-Modellierungen, um die aus der aktuellen Szenarien-Landschaft ableitbaren Ergebnisse nachzuvollziehen, in die energiepolitische Diskussion einzuordnen und insbesondere bisher nicht berücksichtigte Faktoren, Aspekte und Sensitivitäten zu analysieren. Das Ziel: neue Erkenntnisse zu Handlungsbedarfen für eine erfolgreiche Umsetzung der Energiewende gewinnen.
Schlüsselerkenntnisse und Handlungsbedarfe aus SCOPE.efzn
Das Forschungsteam
Alexandra Reinhild Berndt
Energie-Forschungszentrum Niedersachsen (efzn)
Alexander Mahner
Leibniz Universität Hannover, Institut für Festkörperphysik
Tobias Naegler
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V. (DLR), Institut für Vernetzte Energiesysteme, Oldenburg/Stuttgart
Leon Schomburg
Leibniz Universität Hannover (LUH), Institut für Festkörperphysik, Hannover
Institut für Solarenergieforschung Hameln/Emmerthal (ISFH), Emmerthal
Carsten Agert
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR), Institut für Vernetzte Energiesysteme, Oldenburg/Stuttgart
Rolf Brendel
Leibniz Universität Hannover (LUH), Institut für Festkörperphysik, Hannover
Institut für Solarenergieforschung Hameln/Emmerthal (ISFH), Emmerthal
Kai Burhenne
Leibniz Universität Hannover (LUH), Institut für Festkörperphysik, Hannover
Stefan Kronshage
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V. (DLR), Institut für Vernetzte Energiesysteme, Oldenburg/Stuttgart
Sebastian Lehnhoff
Energie-Forschungszentrum Niedersachsen (efzn), Goslar
Raphael Niepelt
Leibniz Universität Hannover (LUH), Institut für Festkörperphysik, Hannover
Institut für Solarenergieforschung Hameln/Emmerthal (ISFH), Emmerthal
Jonas Thomsen
Leibniz Universität Hannover (LUH), Institut für Festkörperphysik, Hannover
Thomas Vogt
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e .V. (DLR), Institut für Vernetzte Energiesysteme, Oldenburg/Stuttgart
Auftraggeber: