Vielen Dank für ein wunderbares efzn-Jahr!
Ein Gruß zum Jahresabschluss von efzn-Vorstand und -Geschäftsführung.
Das Jahr 2025 war für das Energie-Forschungszentrum Niedersachsen ein Jahr voller vielfältiger Themen und Veranstaltungen rund um die Energieforschung.
Unser ganz besonderer Dank gilt Ihnen allen für Ihr Vertrauen, für die Zusammenarbeit, die inspirierenden Gespräche und die konstruktiven Diskussionen, die uns durch dieses Jahr begleitet haben.
Eine ganz besondere Bedeutung hatte dabei das im Oktober vergangenen Jahres gestartete Forschungsprogramm „Transformation des Energiesystems Niedersachsen“ (TEN.efzn).
TEN.efzn „fliegt“ jetzt. Mehr als 180 Wissenschaftler:innen arbeiten darin gemeinsam an wissenschaftlichen Lösungen für eine schnelle, effektive und sozial gerechte Energiesystemtransformation – an 18 Forschungsstandorten, in 6 eng miteinander vernetzten Forschungsplattformen und einem Transferbereich.
Viele neue Forschende, insbesondere Nachwuchswissenschaftler:innen, wurden in diesem Jahr eingestellt. Die Teams in den Plattformen sind über die letzten Monate immer stärker zusammengewachsen.
TEN.efzn wurde in diesem Jahr bereits bei verschiedenen Gelegenheiten präsentiert wie z.B.:
- als Baustein der Energie-Modellregion Norddeutschland bei der Jahrestagung der Norddeutschen Wissenschaftsministerkonferenz am 10. November in Berlin
- bei der bundesweiten Woche des Wasserstoffs
- im Zuge der niedersachsenweiten Kampagne „Wochen der Wärme“ der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen (KEAN) im September und Oktober
- auf zahlreichen wissenschaftlichen Konferenzen und Messen
Die Wissenschaftler:innen gaben dabei Einblicke in ihre aktuelle Forschung. Sie nutzten gleichzeitig die Gelegenheit, Inspirationen und Feedback von außen einzuholen und in ihre Arbeit zu integrieren. Ob Plug-and-Play- und Großwärmepumpen oder innovative Bildungsformate der neuen TEN.efzn-Academy: Das Interesse an TEN.efzn war groß.
Besonders die Verbindung von technisch-naturwissenschaftlicher Energieforschung mit sozialwissenschaftlicher Transformationsforschung findet Beachtung. Versehen mit einem Transfersystem, das den Austausch zwischen Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft in den Fokus stellt, eröffnet TEN.efzn eine umfassende Perspektive für die praktische Umsetzung der Energiewende.
Interdisziplinäre Forschung in einem so großen Umfang ist kein Selbstläufer. Deshalb nutzten alle Beteiligten das erste TEN.efzn-Jahrestreffen in Hannover am 3. und 4. Dezember 2025, um sich über die Forschungsplattformen hinaus noch stärker zu vernetzen. Dabei identifizierten sie zahlreiche Verknüpfungspunkte, um künftig noch besser und schlagkräftiger zu werden.
Unterstützen wird dabei künftig der neu zusammengestellte Wissenschaftliche Beirat des efzn mit hochqualifizierten Expertinnen und Experten aus allen Bereichen der Gesellschaft.
Vernetzung, Kooperation, gemeinsames Nutzen von Synergieeffekten:
Das waren für das efzn als die zentrale Forschungs-, Vernetzungs- und Kommunikationsplattform für die niedersächsischen Energieforschungskompetenzen auch in diesem Jahr große Themen.
- Auf internationaler Bühne war der Online H2-Research Market Place Lower Saxony/Scotland sehr erfolgreich. Mit ihm gelang es, die strategische Energiepartnerschaft zwischen Niedersachsen und Schottland zu vertiefen. Durchgeführt wurde er in Kooperation mit dem European Centre for Advanced Studies (ECAS) und der Scottish Partnership in Energy and Engineering Research & Innovation (SPEERI).
- Große Freude rief der internationale Besuch im Zuge der Green Hydrogen Research Tour 2025 des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) im September hervor. Dabei nahmen Nachwuchswissenschaftler:innen aus aller Welt die deutsche Wasserstoffforschung in den Blick. Sie besuchten dazu u.a. die efzn-Standorte Technische Universität Braunschweig, Technische Universität Clausthal und Leibniz Universität Hannover.
Akteur:innen aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft zusammenzubringen und mit ihnen sachlich und fundiert zentrale Fragen der Energiewende zu diskutieren:
- Das gelang bei der mit der Bundesnetzagentur veranstalteten Göttinger Energietagung zum Thema „Das H₂-Puzzle: Wie die Teile richtig setzen?“ im Mai 2025 ebenso
- wie bei den Niedersächsischen Energietagen (NET) im Dezember 2025 zum Thema „Die Energiewende: Belastung oder Booster für den Standort Deutschland?“.
Forschung und Praxis enger verzahnen, um die Energiewende realitätsnah zu gestalten:
- Dafür hat das efzn mit dem sogenannten „Sounding Board“ ein spezielles Tool in Form eines Resonanzraums entwickelt. Dieses ermöglicht, Rückmeldungen aus der Praxis gezielt in die laufende Forschung einfließen zu lassen.
- Erstmals durchgeführt wurde es im Oktober 2025 im Zuge des Projektes SCOPE.efzn.
Das Forschungsprojekt SCOPE.efzn hat zum Ziel, aktuelle Leitstudien zur Umsetzung der Transformation des Energiesystems sachlich einzuordnen. Das efzn möchte damit zur Orientierung in der aktuell uneinheitlichen Lage in diesem Bereich beitragen und relevante Handlungsspielräume für energiepolitische Entscheidungsprozesse aufzeigen.
Dies und noch viel mehr brachte das Jahr 2025. Längst nicht alles lässt sich hier aufzählen. Erwähnt seien aber noch die Beteiligung an einer Delegationsreise nach Japan im Rahmen eines vom Ministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMfTR) geförderten Projektes zur deutsch-japanischen Kooperation in der Wasserstoff-Forschung sowie die 16. Niedersächsische Summer School Wasserstofftechnologien.
Wir freuen uns sehr darauf, gemeinsam mit Ihnen den Weg zu einem klimaneutralen und klimagerechten Energiesystem im nächsten Jahr fortzusetzen. Neue Akteur:innen sind natürlich auch herzlich eingeladen: Treten Sie mit uns in den Dialog, um die Energiewende in Niedersachsen durch enge Zusammenarbeit weiter voranzubringen.
Gelegenheit dazu bieten etwa die Niedersächsischen Energietage, die im kommenden Jahr am 4. und 5. November 2026 stattfinden, und die Göttinger Energietagung am 5. und 6. Mai 2026. Es wäre schön, Sie bei diesen oder anderen efzn-Veranstaltungen begrüßen zu können.
Ihnen und Ihren Familien wünschen wir friedliche und erholsame Feiertage, einen gelungenen Jahreswechsel und ein gesundes, erfolgreiches und zuversichtliches Jahr 2026!
Mit freundlichen Grüßen
| Prof. Dr. Sebastian Lehnhoff Carl von Ossietzky Universität Oldenburg efzn-Vorstandssprecher | Prof. Dr.-Ing. Bernd Engel Technische Universität Braunschweig Stellv. efzn-Vorstandssprecher |
| Prof. Dr.-Ing. Ines Hauer Technische Universität Clausthal efzn-Vorstand | Prof. Dr. Berthold Vogel Georg-August-Universität Göttingen efzn-Vorstand |
| Prof. Dr. Friedrich Dinkelacker Leibniz Universität Hannover efzn-Vorstand | Dr. Wolfgang Dietze efzn-Geschäftsführer |