Demnächst: 12. Niedersächsische Energietage (NET)

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Wasserstoff aus regenerativen Quellen spielt für die angestrebte Defossilierung unseres Energiesystems eine bedeutende Rolle. Wo Batterie-elektrische Antriebskonzepte für die Mobilität nur eingeschränkt nutzbar sind – wie z.B. im Bereich der Nutzfahrzeuge (Personen- und Lastenbeförderung), im Schienenverkehr, in der Luftfahrt und auch im Schiffsverkehr – kommen Wasserstoff-basierte Antriebe in Frage. Oder es eröffnen sich Alternativen durch den Einsatz von synthetischen gasförmigen oder flüssigen Kraftstoffen, für deren Erzeugung regenerativ erzeugter Wasserstoff ein wichtiges Edukt darstellt.  Auch für die längerfristige Speicherung von großen Energiemengen, wie sie zur Überbrückung von Dargebotsausfällen erneuerbarer Energiequellen notwendig sind, stellen vor allem aus Kosten- und auch Kapazitätsgründen die Untergrundspeicherung von regenerativ erzeugtem Wasserstoff bzw. Methan oder die Speicherung synthetischer flüssiger Kraftstoffe oder auch Ammoniak wichtige Lösungsoptionen dar. Die alternative Deckung der Wasserstoffbedarfe in der Grundstoffindustrie und der chemischen Industrie aus regenerativen Quellen eröffnet daneben eine wichtige Möglichkeit zur Defossilierung dieser Sektoren.

Mit den 12. Niedersächsischen Energietagen soll dieses „Schwergewicht für die Energiewende“ verstärkt in den Blick genommen werden. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden in entsprechenden Beiträgen angeregt, sich zukunftsweisend mit den aktuellen und künftigen Herausforderungen zu befassen.

Weitere Informationen finden Sie hier.

EFZN-Veranstaltungsreihen

Niedersächsische Energietage

Foto: EFZN

Tagungsort:
Altes Rathaus Hannover

Göttinger Energietagung

Foto: Tobias Landwehr

Tagungsort:
Paulinerkirche in Göttingen

Dialogplattform Power-to-Heat

Foto: EFZN

Tagungsort: Niedersächsische
Landesvertretung in Berlin

EFZN-Workshops

Foto: LUH, Referat für Kommunikation und Marketing

Tagungsort:
u.a. Leibnizhaus Hannover