Foto: EFZN

Rechtsanwalt Harald Wedemeyer, Landvolk Niedersachsen, referierte über die Ausschreibung bei Biomasseanlagen.

Das Energie-Forschungszentrum Niedersachsen (EFZN) hat am 05.12.2016 einen Workshop zur Neufassung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes durchgeführt, die am 01. Januar 2017 in Kraft treten wird (EEG 2017). Gemeinsam geleitet wurde die Veranstaltung zu “Neuerungen im EEG 2017“ durch die Professoren Claas Friedrich Germelmann von der Leibniz Universität Hannover, Thomas Mann von der Georg-August-Universität Göttingen und Hartmut Weyer von der Technischen Universität Clausthal.

Im Mittelpunkt des Workshops stand die Umstellung des Fördersystems für größere Erneuerbare-Energien-Anlagen auf ein Ausschreibungsmodell. In fünf Themenkomplexen wurden die beihilfenrechtlichen Vorgaben der Europäischen Union sowie die Fördersysteme für Photovoltaik-Anlagen, Biomasseanlagen sowie Windenergieanlagen an Land und auf See im Einzelnen behandelt. Einbezogen wurden die Erfahrungen der Bundesnetzagentur aus den bisher durchgeführten Pilotausschreibungen für Photovoltaik-Freiflächenanlagen in den Jahren 2015 und 2016, einschließlich einer ersten grenzüberschreitenden Ausschreibung mit Dänemark.

Die Veranstaltung im historischen Leibnizhaus in der Altstadt Hannovers wurde von mehr als 50 Teilnehmern aus Unternehmen, Anwaltschaft, Politik, Behörden und Wissenschaft besucht, die sich über die Neuregelungen informieren und aktuelle Fragestellungen mit den Referenten diskutieren konnten. Zusätzliche Gesprächsmöglichkeiten ergaben sich in einer  Diskussionsrunde der Referenten und einem abschließenden Imbiss.

 

Nachfolgend finden Sie die freigegebenen Vorträge des Workshops:

- Simon C. Behrens, Bundesnetzagentur: Die wettbewerbliche Bestimmung der Marktprämie (Schwerpunkt PV)

- Harald Wedemeyer, Landvolk Niedersachsen: Ausschreibungen bei Biomasseanlagen

- Dr. Boris Scholtka / Micha Klewar, PricewaterhouseCoopers Legal: Der Ausbau der Windenergie an Land

- Sven Utermöhlen, E.ON: Der Ausbau der Windenergie auf See