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Forscherinnen und Forscher aller EFZN-Standorte nahmen an dem Forschungsworkshop in Hildesheim teil.

Um die wissenschaftliche Ausrichtung des EFZN ging es bei einem Workshop im Michaeliskloster in Hildesheim. Forscherinnen und Forscher aus den EFZN-Standorten Braunschweig, Clausthal, Göttingen, Hannover und Oldenburg trafen sich im August 2016, um Grundpfeiler für die zukünftige EFZN-Verbundforschung zu erarbeiten. Insbesondere sollten die bis dahin definierten Schwerpunktbereiche "Vernetzte Energiesysteme / Sektorenkopplung" und "P2X-Technologien" konkretisiert und standortübergreifende Forschungsthemen sowie gemeinsame Akquise-Ansätze identifiziert werden.

Grundvoraussetzung dafür ist eine intensive Vernetzung der Forscherinnen und Forscher in persönlicher und fachlicher Hinsicht. Der Workshop startete daher mit einer ausgiebigen Vorstellungsrunde, in der die Teilnehmenden anhand einer Kurz-Präsentation ihren Werdegang, ihre aktuell wichtigsten Forschungsthemen und -fragestellungen vorstellten, die ihrer Meinung nach nur im Verbund disziplinübergreifend gelöst werden können.

Im weiteren Verlauf erfolgte im Rahmen eines ausführlichen fachlichen Dialogs zwischen allen Workshop-Teilnehmenden eine Themensammlung und anschließende Bewertung sowie die Zuordnung der Themen unter die Schwerpunktbereiche "Vernetze Energiesysteme / Sektorenkopplung" und "P2X-Technologien".

Bis zum Abschluss des ersten Tages wurden auf diese Weise insgesamt sieben disziplinübergreifende Themenbereiche mit Verbundforschungspotential und dort tätige EFZN-Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler identifiziert.

Auf Grundlage dieser Vorarbeiten fanden am zweiten Tag Experten-Workshops innerhalb der definierten Themenbereiche statt, um diese anhand von Ideensteckbriefen zu konkretisieren. Dabei wurde das avisierte Ziel erreicht, EFZN-Experten innerhalb einer jeden Projektidee zusammen zu bringen und je nach thematischem Schwerpunkt auch Verantwortlichkeiten für die weitere Ausarbeitung dieser Idee nach Ende des Workshops zu übertragen.